Letzten Sonntag (11.11.2007) war es endlich so weit, unser Buenos Aires Trip mit YFU.
Um 22.oo trafen sich fast alle Austauschschüler in Montevideo um dort mit unserem gemietetem Bus nach Buenos Aires zu fahren. Alle Austauschschüler aus Paysandú sowohl Jannis, Alske und ich (Austauschschüler aus Mercedes) sind dann in Paysandú dazugestiegen, da der Bus bei Paysandú über die Brücke fuhr nach Argentinien. Die ganze Reise bis wir (Alske, Jannis und ich) in Paysandú waren war jedoch etwas stressig. Wir mussten um 1 Uhr Morgens (Montag) den letzten Bus nach Paysandú nehmen damit wir um 3.30 dort waren um in den YFU Bus einzusteigen. Unser Bus ist jedoch mit beinahe 40 min. verspätung hier in Mercedes abgefahren und somit waren wir erst um 3.30 im Busterminal von Paysandú. Alske sowohl Jannis dachten wir werden dort abgeholt aber dies war nicht der fall. Am Tag vor der Reise haben wir nämlich noch ein e-mail von YFU erhalten in welchem stand, dass wir bei einer gewissen Strasse zusteigen müssen und beide haben dieses e-mail nicht mehr gesehen. Das ich es gesehen habe war pures glück, denn es landete bei mir im Junk Mail Ordner welchen ich normalerweise nie anschaue ausser an diesem Tag. Als wir dann endlich viel zu spät in Paysandú waren nahmen wir so schnell wie möglich ein Taxi und hofften darauf, dass der YFU Bus noch nicht weg war. Schliesslich fanden wir die Austauschschüler von Paysandú und konnten in den YFU Bus einsteigen, welcher zum Glück ebenfalls verspätung hatte.
Als wie dann im YFU Bus waren hatten wir andere Bedenken und zwar ob wir überhaupt über die Brücke nach Argentinien kommen. Diese sowohl alle Brücken von Uruguay die nach Argentinien führen wurden nämlich gesperrt 2 Tage vor unserer Reise, wegen Streitigkeiten der 2 Länder. Paysandú ist jedoch zum Glück in der Nacht nicht so streng mit dieser Sperrung und nach genauer prüfung unserer Pässe konnten wir die Brücke endlich überqueren und unsere Reise nach Buenos Aires konnte endlich beginnen.
Die Fahrt dauerte etwa 6 Stunden. Es war jedoch so schön alle wieder zu sehen und wir hatten so viel zu bereden das die Zeit noch recht schnell vorbei ging.
In Buenos Airen angekommen gingen wir zuerst Shoppen, da wir erst um 12.00 in unsere Hotelzimmer konnten. Als dies dann endlich so weit war, waren wir etwas geschockt, denn das angebliche 4 Stern Hotel war auf keinen Fall ein 4 Stern Hotel. Die Zimmer sahen nicht annähernd so aus wie auf den Fotos und sonnst hatten wir auch einige Probleme. In den einigen Zimmern spinnte nämlich die WCspülung, sie hörte meinfach nicht auf zu spülen und als Rosie, mit der ich das Zimmer geteilt habe zum ersten mal die Dusche benutzen wollte gab es beinahe eine Überschwemmung in unserem Badezimmer, da sich die Dusche nicht mehr abschalten lies und von überall (sogar vom Boden) ein Wasserstrahl hersus strömte. Erst als wir beide mit den Kleidern in der Dusche standen um sie abzustellen hat es auf einmal funktioniert. Was aber wirklich supper war an unserem Hotel war die Umgebung. Das Hotel in dem wir blieben ist total im Zentrum von Buenos Aires, neben dem Obelisk an einer der weitesten Strassen die es in der Welt gibt, 9 de Julio.
Nach dieser ganzen Aufregung und gelächter von allen Seiten sind wir dann alle in die Stadt um diese etwas kennen zu lernen. Die meiste Zeit in unserem Buenos Aires Trip haben mir mit einkaufen und durch die Stadt laufen verbracht und an einem Tag hatten wir eine Stadtrundfahrt mit unserem YFU Bus. Wir sind jedoch auch einmal in einen Tierpark gefahren, was keiner von uns so richtig verstehen konnte und am Anfang alle nur genervt hat aber am Schluss war es gleich noch witzig.
Es tat einfach so gut alle Austauschschüler wieder zu sehen und mit ihnen Spass zu haben, wir hatten so viel zu bereden und zu lachen, einfach toll.
Am Donnerstag sind wir dann um 6 Uhr abends losgefahren für den Heimweg. Das blöde jedoch an deser Planung war, dass wir somit um 2 Uhr Morgens in Paysandú waren und Alske, Jannis und ich um diese Zeit keinen Bus nach Hause hatten. Wir wollten eigentlich trotzdem dort aussteigen, halt wieder ein Taxi zum Terminal nehmen und dort alleine die ganze Nacht warten aber im Moment als wir aussteigen mussten kam Jannis mit der Idee, dass wir bis nach Montevideo fahren damit wir nicht alleine sind und dann von dort aus nach Mercedes weitergehen. Ich fand das brachte es voll nicht, 5 1/2 Stunden nach Montevideo zu fahren, dann dort am Termial weiss nicht wie lange warten und dann wieder 3 1/2 Stunden zurück fahren. In Paysandú hätten wir halt auch etwa 4 Stunden warten müssen, aber von da aus sind wir in 1 Stunde zu Hause, also viel schneller. Alske war jedoch auch für Jannis Plan und somit blieben wir im Bus sitzen und fuhren nach Montevideo.
Dort angekommen hab ich mich jedoch entschrieden, den ganzen Tag dort zu bleiben. Falls man schon mal in Montevideo ist will man doch nicht einfach im Busterminal rumhängen. ich bin also mit Rosie zu ihr nach Hause gegangen (sie wohnt in Montevideo, die glückliche) und hab den Tag mit ihr und ihrer Gastschwester verbracht. Ich hatte geplant am Abend mit dem letzten Bus nach Mercedes zurück zu fahren, hab dann aber leider den Bus verpasst. Die öffentlichen Busverbindungen in Montevideo sind schrecklich, es kann ohne Probleme passieren, dass man einmal 1 Stunde auf den Bus wartet und so war das auch in unserem Fall. Schlussendlich sind wir 10 min. zu spät im Busterminal angekommen und mein Bus war fort. Wir fanden dies jedoch überhaupt nicht schlimm, denn so konnte ich am Abend mit ihnen in die Disco und zwar nach "DobleV (W auf Spanisch)". W ist einer der beliebtesten Discos in Montevideo, in welcher sogar Szenen aus dem Film "Miami Vice" gedreht wurden. Es ist der Ort wo jeder hin gehen will aber es noch schwer ist tatsächlich herein zu kommen. Die Türsteher können nach belieben entscheiden ob sie dich rein lassen oder nicht, egal ob du das Eintritsticket hast oder nicht. Es wird darauf geschaut wie du aussiehst und somit entscheiden wer rein kann. Wir kamen rein und hatten einfahc unglaublich viel Spass.
Heute Morgen, nach 1 Stunde schlaf habe ich dann ein Taxi zum Busterminal genommen, damit den Bus nicht wieder verpasse und um 10 Uhr ging dann mein Bus zurück nach Mercedes.
Ich liebe einfach die grossen Städte hier in Südamerika, am liebsten würd ich in einer wohnen. Aber naja, ich geh am Samstag wieder nach Montevideo zu Rosie, da ich ja am Montag sowieso dort hin muss für den YFU Trip nach La Paloma. Hab also auch was von der Grossstadt.
Hoffe es geht euch gut
Michelle
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1 comment:
..jojo superkuhl was du da erlebsch. aber das mit de buszite isch ja krass. =) en durchschnittliche schwizer würd tooootal düredreie .
hoffe hesch es süscht guet:P hie giz sovil prüefige im moment... hölle dumm.
hdml
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